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DefinitionBearbeiten

Definition "ökologischer Tourismus"

neue Studie"Akzeptanz klimaschonender Verhaltensweisen im Urlaub"Bearbeiten

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Arbeitsbericht Tourismus in Großschutzgebieten Bearbeiten

TAB-Arbeitsbericht

EU-UMWELTLABEL FÜR BEHERBERGUNGSBETRIEBEBearbeiten

Startseite EU-Umweltlabel

Das Europäische Umweltlabel garantiert:

  • Begrenzung des Energieverbrauchs
  • Begrenzung des Wasserverbrauchs
  • Begrenzung der Abfallmenge
  • Stoffe, die weniger umweltschädlich sind
  • bevorzugter Einsatz erneuerbarer Ressourcen und Stoffe, die umweltfreundlich sind
  • Förderung der Umweltbildung


Das EU-Umweltlabel ist für 23 Produktgruppen erhältlich, neben Beherbergungsbetrieben können auch Campings, Reinigungsmittel, Textilien oder Papierprodukte ausgezeichnet werden. Seit 2006 engagiert sich der Schweizer Tourismus-Verband STV als nationale Koordinationsstelle für Betriebe aus Hotellerie und Parahotellerie, welche sich mit dem EU-Umweltlabel auszeichnen möchten. Das Bundesamt für Umwelt BAFU unterstützte die Einführung des Labels in der Schweiz. Ab 1.2.2007 wird es im Internet-Hotelführer von Hotelleriesuisse ausgewiesen.


  • von unabhängiger Stelle zertifiziert
  • in Europa und der Schweiz gültig
  • Kriterien gelten bis 30. April 2007 (Verlängerung bis 30. April 2008 möglich)
  • Für die Zertifizierung müssen 37 obligatorische Kriterien erfüllt werden. Aus weiteren 47 fakultativen Kriterien müssen mindestens 16,5 von den insgesamt 77 möglichen Punkten erreicht werden. Die erforderliche Gesamtpunktezahl erhöht sich um jeweils einen Punkt für zusätzliche Dienstleistungen, soweit der Beherbergungsbetrieb diese unter eigener Leitung oder als Eigentümer anbietet: Mahlzeiten, Fitnesseinrichtungen und Grünflächen.


  • genaue Kriterien zur Zertifizierung finden sich im Infoblatt
  • z. B. Gästeinformation:
    • Keine Verwendung von Einwegprodukten (Seife, Shampoo, Becher usw.)
    • Abschalten der Klimaanlage/Heizung bei geöffnetem Fenster
    • Anleitung für Wassereinsparungen in Badezimmern und Toiletten.
    • Information des Personals über undichte Stellen.
    • Informationen über öffentliche Verkehrsmittel


TUIBearbeiten

UmweltmanagementsystemBearbeiten

Im Sinne einer nachhaltigen Geschäftspolitik ist die Integration von Umweltqualitätsstandards und deren aktive Umsetzung in allen Konzernbereichen von besonderer strategischer Bedeutung für die TUI AG.

Um eine kontinuierliche Verbesserung der Umweltperformance zu erreichen, kooperiert das TUI AG Konzern-Umweltmanagement mit den Umweltverantwortlichen in den einzelnen Beteiligungsgesellschaften und engagiert sich seit Jahren für einen intensiven Stakeholder-Dialog im TUI Umwelt-Netzwerk (TUN!) (Grafik). Ökologische und ökonomische Ziele des TUI AG Umweltmanagements gehen dabei Hand in Hand, um einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung des Unternehmenswertes (Shareholder Value und Stakeholder Value) zu leisten.

Aufgabenschwerpunkte ergeben sich aus der strategischen und finanzmarktorientierten Ausrichtung der TUI AG Holding. Das TUI AG Konzern-Umweltmanagement ist Koordinationsplattform für Umweltschutzaktivitäten innerhalb des Konzerns und dadurch maßgeblich an der nachhaltigen Entwicklung der TUI beteiligt. Es berät und unterstützt strategisch ausgerichtete Zentralbereiche der TUI AG und die operativ arbeitenden Umweltkoordinatoren der Beteiligungsgesellschaften. Die logistischen Beteiligungen besitzen eigenständige Umweltabteilungen, die sich im fachlichen Austausch mit der Zentralabteilung abstimmen. Insbesondere im touristischen Kerngeschäft verbindet das Netzwerk verantwortlicher TUI Mitarbeiter alle Stufen der touristischen Wertschöpfungskette. Bei der Katalogproduktion, in den Reisebüros, bei der Produktentwicklung, An- und Abreise, in den Ferienhotels, bei der World of TUI Reiseleitung und auch im eigenen Bürobetrieb wird das Thema Umweltschutz ausdrücklich integriert. Darüber hinaus führt das TUI AG Umweltmanagement seit 1990 ein kontinuierliches Monitoring der Umweltsituationen in Urlaubsgebieten durch und koordiniert das Umweltmonitoring der Vertragshotels (seit 1992).

Die Erkenntnisse aus diesem weltweiten kontinuierlichen Umweltmonitoring von Hotels und Destinationen werden in Seminaren, Workshops und Konferenzen den Tourismusverantwortlichen und Leistungsträgern vor Ort präsentiert sowie im operativen Geschäft, z.B. beim Hotel-Einkauf, berücksichtigt. In Form von Empfehlungen werden diese Ergebnisse auch an regionale und nationale Regierungen gerichtet. Dabei bemüht sich TUI gemeinsam mit allen Netzwerkpartnern, Lösungen zu finden, die Umwelt kontinuierlich zu entlasten und gleichzeitig die Qualität des touristischen Angebots zu verbessern.


Freiwillige Selbstverpflichtung der TUI für nachhaltige Entwicklung im TourismusBearbeiten

Um die Prinzipien der Nachhaltigkeit intern und extern umzusetzen, ist die TUI AG im Rahmen von econsense - Forum Nachhaltige Entwicklung der deutschen Wirtschaft und der Tour Operators' Initiative for Sustainable Tourism Development freiwillige Selbstverpflichtungen eingegangen.

econsense - Forum Nachhaltige Entwicklungeconsense[2] ist ein branchenübergreifendes Netzwerk führender, global tätiger Unternehmen und Organisationen der deutschen Wirtschaft, die gemeinsam die Zukunft nachhaltigen Wirtschaftens und gesellschaftlicher Unternehmensverantwortung gestalten möchten - im offenen Dialog untereinander, mit Politik und Gesellschaft.

Tour Operators' Initiative for Sustainable Tourism Development[3]: Um den Gedanken der nachhaltigen Tourismusentwicklung weiterzutragen und zu fördern hat die TUI gemeinsam mit anderen Reiseveranstaltern und mit Unterstützung der UNEP, der UNESCO und der WTO die Tour Operators' Initiative for Sustainable Tourism Development (TOI) ins Leben gerufen.

  • zum Schutz von Tieren, Pflanzen und Landschaften und zur Bewahrung von Schutzgebieten und des kulturellen Erbes beitragen,
  • dafür sorgen, dass Grund und Boden, Wasser, Energiequellen und andere natürliche Ressourcen schonend und sparsam genutzt und Abfälle und Umweltverschmutzungen wo immer möglich vermieden werden,
  • die Gemeinden vor Ort in die Tourismusplanungen einbeziehen und die Verwendung einheimischer Produkte und Dienstleistungen fördern, sowie
  • unsere Partner in privaten Unternehmen und öffentlichen Behörden darin bestärken, nachhaltige Strukturen des Tourismus zu schaffen oder weiterzuentwickeln.

The Travel Foundation[4]: TUI UK ist aktives Mitglied der Travel Foundation (früher: Sustainable Tourism Initiative) zur Förderung von Nachhaltigkeit im Tourismus


Hotels und UmweltmanagementBearbeiten

Qualitätssicherung durch Umweltkriterien. Auch im Jahr 2003 wurden alle TUI Vertragshotels mit Hilfe der TUI Umwelt-Checkliste zu ihren Maßnahmen in umweltschonendem Hotelmanagement befragt. Das jährliche Ausfüllen der Checkliste, und damit die Auskunft des Hoteliers über Maßnahmen und Aktivitäten des Hotels zum Schutz der Umwelt, ist Vertragsbestandteil. Die Umwelt-Checklisten dienen der Überprüfung von Umweltschutzmaßnahmen sowohl einzelner Hotels oder Hotelketten als auch der gesamten Hotelbranche in Urlaubsregionen. Anhand definierter, jährlich überprüfter und kontinuierlich erweiterter Kriterien werden die Hotels mit herausragenden Umweltmaßnahmen in den jeweiligen Destinationen ausgewählt. Die Daten aus dem TUI Umweltmonitoring fließen in die konzernweite Hoteldatenbank DDB (Destination Database) ein und bilden die Grundlage für die Produktkennzeichnung „Umweltschonende Hotelführung“ in den TUI Katalogen. Seit 2003 werden umweltschonend geführte Hotels zudem im Index der Urlaubskataloge (mit einem grünen Dreieck) zur verbesserten Beratung umweltorientierter Gäste im Reisebüro gekennzeichnet.

Als Voraussetzung für die Ausschreibung wurden die folgenden Mindestkriterien für umweltschonende Hotelführung definiert. Diese werden länderspezifisch angepasst und in allen TUI Katalogen auf der Seite „Urlaub und Umweltverträglichkeit“ (jeweils Seite 3 im Preisteil) veröffentlicht. TUI Mindestkriterien für umweltschonende Hotelführung

  • Geregelte Abwasserentsorgung durch eine kommunale oder eigene Kläranlage
  • Mindestens drei Wassersparmaßnahmen
  • Abfallvermeidung durch mind. drei Maßnahmen
  • Abfalltrennung zum Recycling
  • Mindestens drei Energiesparmaßnahmen
  • Regelmäßige Verbrauchsmessungen
  • Umweltorientierter Einkauf
  • Biologisch abbaubare Reinigungsmittel
  • Umweltinformationen für Gäste, Benennung eines Umweltbeauftragten
  • Bewertung der Umweltmaßnahmen des Hotels in der TUI Gästebewertung mit „gut“ oder besser

Von Tausenden TUI Deutschland Urlaubshotels weltweit erhielten auch im vergangenen Jahr die 10 aus Sicht der Kunden besten Häuser die Auszeichnung „TUI Umwelt-Champion“, basierend auf den Ergebnissen der Gästefragebögen. Sie werden in TUI Katalogen, im Internet und in den Reisebüros mit besonderen Hinweisen hervorgehoben. Die Hoteliers und ihre Umweltteams wurden mit der festlichen Verleihung einer Trophäe und der TUI UmweltChampion Urkunde geehrt.


  • Umweltengagement der TUI Hotelbeteiligungen
    • Innovatives Umweltmanagement ist ein zentraler Baustein innerhalb der Qualitätsstrategie von TUI Hotels & Resorts und den verbundenen Hotelgesellschaften. Sie leisten einen wesentlichen Beitrag zu Kundenzufriedenheit und Nachhaltigkeit einer intakten Umwelt in den Ferienregionen. mehr
  • TUI Umwelt Champion
    • Alljährlich werden auf Basis der Gästebefragung der TUI Deutschland und der Bewertung der tatsächlich erbrachten Umweltleistungen die umweltschonendsten Hotels weltweit ermittelt und mit dem TUI UmweltChampion ausgezeichnet mehr
  • TUI UK Green Medal
    • Thomson verleiht Hotels, die sich durch einen hohen Standard in umwelt- und arbeitsspezifischen Kriterien auszeichnen, die "Green Medal". mehr
  • TUI Eco Resort
    • Das konzerninterne Gütesiegel „EcoResort“ wurde in Kooperation zwischen TUI Hotels & Resorts und dem Umweltmanagement der TUI AG geschaffen. Es zeichnet Hotel- und Clubbetriebe aus dem Portfolio von TUI Hotels & Resorts aus, die die hierfür festgeschriebenen Kernkriterien erfüllen. mehr
  • TUI Umwelt-Monitoring: Hotels
    • Seit 1991 werden die TUI Vertragspartner mit Hilfe der TUI Umwelt-Checkliste einmal jährlich zu Ihren Maßnahmen zum Schutz der Umwelt befragt. Anhand der kontinuierlich erweiterten Umwelt-Kriterien werden die Hoteliers systematisch über unsere Umweltanforderungen aufgeklärt und müssen sich daran messen lassen mehr
  • Forum umweltgerechte Hotelführung: www.tui-ecohotel.de
    • TUI Deutschland, als führender Qualitätsanbieter der deutschen Touristikbranche, bietet seinen Hotelpartnern ein umfassendes Forum zu Vorteilen und Hintergründen umweltgerechten Wirtschaftens. mehr
  • Zertifiziertes Umweltmanagement
    • Um eine kontinuierliche Verbesserung der Umweltperformance effizient erreichen zu können, werden die Umweltmanagementsysteme der TUI Hotelbeteiligungen systematisch optimiert und auf eine Zertifizierung nach internationalen Umweltnormen, wie etwa ISO 14001, vorbereitet. mehr


Destinationszusammenarbeit- und nachhaltige EntwicklungBearbeiten

TUI Deutschland aktualisierte 2003 die Katalogseite „Urlaub und Umweltverträglichkeit“ und ließ sie im Rahmen der ISO 14001-Zertifizierung durch einen unabhängigen Gutachter inhaltlich prüfen und bestätigen.

Wie in den Vorjahren wurde im Jahr 2003 ein Destinations-Monitoring durchgeführt. Zur Kontrolle der Umweltqualität in den Urlaubsregionen befragten die verantwortlichen Mitarbeiter von TUI Service und Zielgebietsagenturen vor Ort lokale Behörden, Umweltgruppen usw. und berichteten dem TUI AG Umweltmanagement über den aktuellen Zustand von Natur und Umwelt.

Grundlage des Berichtes sind die TUI Umweltkriterien für Urlaubsregionen:

  • Badegewässer- und Strandqualität
  • Wasserversorgung und -sparmaßnahmen
  • Abwasserentsorgung und -nutzung
  • Abfallentsorgung und -vermeidung
  • Energieversorgung und -sparmaßnahmen
  • Verkehr, Luft, Lärm und Klima
  • Landschaft und Bebauung
  • Naturschutz, Artenschutz und Tierschutz
  • Umweltinformationen und -angebote
  • Umweltpolitik und -aktivitäten

Das systematische Monitoring dient nicht nur der Information des Konzerns, es führt auch zu einer Sensibilisierung der lokalen Bevölkerung und der Entscheidungsträger für Umwelt- und Naturschutz. Für eine aktuelle Berichterstattung zeichnet der Leiter TUI Service bzw. der Agenturleiter der jeweiligen Urlaubsregion verantwortlich.

Die Umweltberichte werden ergänzt durch zahlreiche Anlagen auf Basis der TUI Umweltkriterien für Destinationen, wie z.B. Berichte öffentlicher und privater Institutionen, lokale Pressemitteilungen, Aufklärungsbroschüren aus der Region zum Thema Natur- und Umweltschutz, Beispiele für Gästeinformationsmaterialien aus den TUI Hotels sowie Foto- und Kartenmaterial.

Die Umweltberichte aus den weltweiten TUI Urlaubsregionen werden vom TUI AG Umweltmanagement analysiert und TUI AG Zentralbereichen mit strategischen Funktionen sowie den Umweltkoordinatoren in den Beteiligungsgesellschaften zugänglich gemacht. Die Umweltberichte bilden die Basis für die Verbraucherinformationen zu „Natur und Umwelt“ in allen Katalogen von TUI Deutschland, TUI Suisse, TUI Austria und TUI Polska.


In den Katalogtexten „Natur und Umwelt“ in allen TUI Katalogen und unter www.tui.de werden umfassende Umweltinformationen zu den TUI Urlaubsgebieten veröffentlicht. In den Katalogtexten erfolgen Verweise, z. B. auf Umweltprobleme wie Handlungsbedarf in der Müllentsorgung oder bei der Strandreinigung, aber auch die Vorstellung vorbildhafter Umweltinitiativen von Gemeinden und Regionen. Als Kennziffer wird der Anteil geschützter Flächen angegeben.


Gästesensibilisierung – Angebotsentwicklung für nachhaltigen KonsumBearbeiten

Bei TUI Deutschland wurden 2003 in verschiedenen Destinationen Naturerlebnisausflüge gemäß den TUI AG Kriterien für Naturerlebnisausflüge angeboten. Ziel ist es, den Erlebnischarakter eines Ausflugs mit einer Sensibilisierung der Gäste und konkreten Schutzzielen in Einklang zu bringen. Um einen positiven Beitrag zu einer nachhaltigen Schutzgebietsentwicklung zu leisten, müssen die durch den Veranstalter bzw. von lokalen Agenturen angebotenen Ausflüge soziale, ökologische und kulturelle Kriterien erfüllen:

TUI Kriterien für Naturerlebnisausflüge

  • Konzeptionelle Entwicklung in Abstimmung mit lokalen Naturschutz-/Umweltexperten und Behörden
  • Förderung lokaler Kooperationspartner
  • Wahl eines umweltschonenden Transportmittels
  • Steigerung des Bewusstseins für Natur- und Kulturgüter
  • Aktive Einbeziehung der Ausflugsteilnehmer

Beispiele Seite 43f.


Klimaschutz bei TUI: An- und AbreiseBearbeiten

Vermeidung von Emissionen: Zug zum Flug - ein Beitrag zum Klimaschutz

In Kooperation mit der Deutschen Bahn AG und dem Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) bietet die TUI Deutschland seit vielen Jahren ihren Gästen einen umfassenden Anreiseservice:

  • Bei jeder TUI Pauschal-Flugreise ist bei Abflügen ab innerdeutschen Flughäfen zur An- und Abreise eine Fahrkarte 2. Klasse der Deutschen Bahn innerhalb des deutschen Streckennetzes inklusive.
  • Außerdem ist die Benutzung aller öffentlichen Verkehrsmittel in zwölf großen deutschen Verkehrs-verbünden inklusive.

Kunden wählen so einen für sie - oftmals auch noch bequemeren - Anreiseweg zum Flughafen, gleichzeitig wird vermieden, dass durch Anreisen mit dem Auto das Klima zusätzlich belastet wird.


Kompensation von Emissionen - Carbon Offsetting

Der TUI UK-Veranstalter Crystal sammelt Erfahrungen mit Ausgleichsmaßnahmen zum Klimaschutz. Umweltbewusste Crystal-Gäste können bei Zahlung ihres Reisepreises eine freiwillige Gebühr entrichten, die für die Kompensation von CO2-Emissionen eingesetzt wird.

Die Höhe dieser Gebühr hängt von der Entfernung des Reiseziels ab und wird in jeder Rechnung gesondert ausgewiesen. Der Erlös fließt in emissionssenkende Projekte der CarbonNeutral Company (www.carbonneutral.com) wie Solarenergie, Windenergie und Windparks.

Auch TUI Nederland informiert seinen Kunden über die Möglichkeit der Kompensation ihrer CO2 Emissionen, z.B. über den Anbieter GreenSeat (www.greenseat.nl).


Umweltziele des TUI Destination Managements - TUI Service, SchweizBearbeiten
  • Projekt/Aktivität: Schulungskonzept für Reiseleiter mit Umweltschwerpunkt
  • Status: Entwicklung beendet; Testphase
  • Ziel 2004 – 2006: Fortlaufende Ausdehnung der monatlichen Zielgebietsschulungen mit Schwerpunktthema „Umwelt“ auf alle Zielgebiete im Sommer 2004


TUI Umweltmanagement und Konsumenten-/NachfrageverhaltenBearbeiten

In diesem Zusammenhang wird häufig gefragt, wie weit die Urlauber (Konsumenten) diese Umweltqualitätsmerkmale ökonomisch honorieren (durch verstärkte Buchungen oder aber höhere Preise). So sehr wir uns darüber im Klaren sind, dass unsere „nachhaltigen Produktionsmuster“ durch ein entsprechendes „nachhaltiges“ Konsumenten – sprich: Nachfrageverhalten ergänzt werden müssen, um auch ökonomisch nachhaltig zu sein, so sehr setzen wir trotzdem primär auf unsere Prozessstrategie „dauerhafte ökologische Qualitätssicherung – zuerst!“ Für unsere Marketing-Aktivitäten (umweltschonend geführte Hotels, TUI UmweltChampions, Naturerlebnis-Angebote, Kataloginformationen bzw. unser ökologisches Produktund Prozess-Qualitätsversprechen insgesamt) gilt: „Marketing follows Control“ und nicht umgekehrt!


Die ökonomischen und politischen Rahmenbedingungen nach dem „11. September“ erlauben allerdings derzeit eher eine stille, wenig spektakuläre Konsolidierung der vielfältigen Umwelt- und Naturschutzaktivitäten innerhalb der TUI Konzerngesellschaften. (aus dem "Ausblick")


TUI AG Umweltmanagement - für ökologische Nachhaltigkeit

TUI AG Umweltmanagement

TUI Umweltberichterstattung 2006/07

DIE BAHNBearbeiten

Fahrtziel NaturBearbeiten

  • 16 einzigartige Urlaubsziele - bequem mit der Bahn erreichbar
  • urwüchsige Natur, exotische Tiere, seltene Pflanzen, atemberaubende Landschaften
  • attraktive Naturreisen buchbar als Ein- und Mehrtagesangebote
  • umweltfreundliche Anreise, lohnenswerte Ausflugstipps


Fahrtziel EngadinBearbeiten
  • mit PostAuto und Bahn sicher und umweltfreundlich ans Ziel (Ferienkarte Graubünden); Fahrräder ausleihen
  • Energieeinsparung: Mobilitätsbilanz der Bahn
  • Ferienpass (gültig innerhalb von 7 Tagen für beliebige Fahrten an zwei frei wählbaren Tagen und für Fahrten zum halben Preis an weiteren fünf Tagen; bestimmte Bergbahnen inklusive, eine Berg- und Talfahrt inklusive; Postauto und Engadin Bus inklusive: Fahrten zum halben Preis an allen Tagen)
  • allgemeine Informationen zum Schweizerischen Nationalpark
  • Informationseinrichtungen im Nationalpark: Wanderungen, Führungen, Zustand der Wege, Ausstellungen, DVD-Vorführungen, Computerstationen, Vermietung von Ferngläsern und digitalen Wanderführern
  • auf eigene Faust: 21 Wanderrouten mit insgesamt über 80 km, unterschiedliche Länge und Schwierigkeit; Themenwege (Natur und Kultur, Geschichte und Geschichten); Naturlehrpfad; Erlebnis- und Gesundheitsbäder; Kultur im Engadin (Museen, Schlösser, Kirchen und Galerien; kulinarischen Leckerbissen)
  • Eintagesausflüge: Nationalparkführungen, Tageswanderungen, Stollen- und Bergwerksbesichtigungen, Kinder- und Familienexkursion, Klosterbesuch (Kunst und Architektur aus verschiedenen Epochen), Nationalpark Kino-Openair Zernez
  • Mehrtagesausflüge: Wandern, Bike-Tour um den Nationalpark herum, Fasten im Kloster gegen den Stress, zünftige Hüttenübernachtung


Ökologie und NachhaltigkeitBearbeiten


Ökologische Projekte im EngadinBearbeiten

Clean Energy TourBearbeiten

Gesamt-Energieprojekt in St. Moritz, das zwischen 1770 und 3057 m. ü. M. erneuerbare Energien aus Wasserkraft, Sonne, Wind und Biogas umfasst.

Basis ist das älteste Elektrizitätswerk der Schweiz, unterhalb des St. Moritzersees am Inn; Höhepunkt ist der Piz Nair auf der Wetter- und Wasserscheide zwischen Alpennord- und Alpensüdseite. Die Bergstation wurde mit ultramodernen Solar-Anlagen ausgerüstet, der Gipfel mit einer speziellen Windturbine. Die verschiedenen Anlagen werden in der ersten Clean Energy Tour der Welt zusammengefasst, die im neu renovierten St. Moritzer Bahnhof beginnt.

Die Tour führt vom "neuen" Bahnhof St. Moritz über Chantarella und Corviglia mit der neuen Schwebebahn auf den Piz Nair.

  • Solarkraftwerke
  • Windkraftanlage
  • Ältestes EW der Schweiz
  • ARA Celerina (Biogas)

Die Clean Energy Tour ist Teil des Geoparks Engadin/St. Moritz, der zum Bildungsangebot der AlpenAkademie Samedan gehört.

Antworten Engadin TourismusBearbeiten

  • Das Engadin hat in den letzten Jahren bewusst ökologisch verträgliche Packages geschnürt (dazu zählen Wandern ohne Gepäck und Mehrtagestouren mit dem Bike)
  • Angebote dienen dazu, den Gast zur Benutzung des nicht motorisierten Verkehrs ermuntern
  • Das Engadin hat den einzigen Nationalpark der Schweiz
  • Eine umweltschützende Maßnahme war die Ausweitung des NP im Jahr 2000
  • Einnahmen der Ski WM 2003 kam dem Umweltschutz zugute
  • St. Moritz ist Clean-Energy Stadt
  • Engadin bietet für alle Touristentypen etwas
  • Sportliche, aktive, naturliebende Menschen zählen zur Hauptzielgruppe, im Sommer speziell Wanderer und Biker
  • Während der Hauptferienzeiten zählen vor allem Familien zu den wichtigsten Zielgruppen, in Vor- und Nachsaisaon die Gruppe 50+
  • Ein großer Teil der Bevölkerung ist direkt oder indirekt vom Tourismus abhängig. Somit ist die Einstellung den Gästen ggü. tendenziell eher positiv. Ich denke, dass das Bewusstsein dem Umweltschutz ggü. während der letzten Jahre stark gewachsen ist.

Deshalb befinden sich viele in einer widersprüchlichen Situation: Auf der einen Seite braucht man den Tourismus und die touristischen Einnahmen, auf der anderen Seite hat man Angst vor dem sog. Verkauf der eigenen Heimat.

  • Im Moment ist die Einschränkung des Zweitwohnungsbaus ein heißes Thema

Antwort vom Schweizer NationalparkBearbeiten

Gibt es generell umweltschützende Maßnahmen, die den Tourismus und die Region Engadin auszeichnen?:

  • 1914 den ersten Nationalpark des gesamten Alpenraumes
  • höchstmöglichen Schutzstatus (totales Wildnisschutzgebiet Kategorie 1a)
  • Ziele:Schutz der Natur (Prozessschutz), Forschung und Information.
  • umweltschützende Massnahmen
    • reichhaltige öV-Angebot und die Bestrebungen, die Gäste für die Anreise mit dem öV zu motivieren (z.B. Projekt Fahrtziel Natur der Deutschen Bahn AG)
    • Packages gemeinsam mit dem öV
    • grosse Palette an umweltbildnerischen Massnahmen

Neben dem Nationalpark gibt es noch weitere kleine Natur- und Wildschutzgebiete im Engadin.

Antworten CelerinaBearbeiten

  • Wie grenzen Sie den Begriff ökologische Angebote ein? Ist eine gefuehrte Wanderung im Nationalpark ökologisch vertraeglich? Aus meiner Sicht ja.
  • Betreff umweltschützende Maßnahmen:
    • Die verschiedenen Gemeinden haben sich groesstenteils Baubeschraenkungen auferlegt um die Entwicklung des Tals besser steuern zu koennen und die Bautätigkeit zu verlangsamen.
    • Zudem sind sensible Regionen ausgeschieden und speziell gekennzeichnet.
    • Auch laeuft im Gebiet Stazersee in Zusammenarbeit mit dem WWF der Aufbau eines sogenannten Smaragd-Projekts.
  • Betreff Tourismus gewünscht - ja oder nein:
    • Der Tourismus ist der Lebensnerv unseres Tals. Ein hoeheres Tourismusaufkommen sichert Arbeitsplaetze und das BIP unserer Region. Unsere Region ist zu ueber 90% direkt oder indirekt vom Tourismus abhaengig. Eine bessere Auslastung der verfuegbaren Kapazitaeten muss das Ziel unserer Anstrengungen sein.
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